Gemeinsame Ausbildung bei M. Jürgensen und Kuhn Edelstahl

Das Pilotprojekt zur gemeinsamen Ausbildung von M. Jürgensen mit dem Schwester-Unternehmen Kuhn Edelstahl aus Radevormwald im Bergischen Land war erfolgreich: Knapp drei Monate haben Marvin Behling und Kevin Maier, Kuhn-Auszubildende zum Zerspanungsmechaniker, bei M. Jürgensen gelernt.

 


Die Zeit im Norden haben sie als wertvolle Bereicherung ihrer Ausbildung erlebt. Sie konnten ihre Berufserfahrung um einen weiteren Werkstoff, andere Bauteile und die Serienfertigung gegenüber der Einzelteilfertigung erweitern. Vor allem das eigenständige Arbeiten in der Fertigung hat Marvin Behling und Kevin Maier gefallen. Sie wurden nach der Einarbeitung konsequent zur Produktion unserer Buchsen an CNC-Maschinen eingesetzt. Und die Aufgaben der Berufsschule haben sie am PC ein- bis zweimal in der Woche bearbeitet. Sie sind sich sicher, dass sie Pluspunkte für das Übernahmegespräch gesammelt haben, welches in einem Jahr zum Ende ihrer Ausbildung bei Kuhn ansteht.

Beide Unternehmen haben die Azubis während ihrer Zeit im Norden unterstützt. Mit einem Firmenfahrzeug waren sie mobil und konnten an den Wochenenden regelmäßig nach Hause fahren oder die nähere Umgebung erkunden. Es gab gemeinsame Aktivitäten mit den MJ-Azubis, um den Austausch zu stärken. Die Azubis waren gemeinsam Burger essen, bowlen und beim Paintball.

M. Jürgensen und Kuhn Edelstahl möchten ihre Stärken im Bereich der Ausbildung kombinieren und den insgesamt 46 Azubis eine noch vielfältigere Ausbildung anbieten. Aktuell wird ein neues Konzept erarbeitet. Es ist geplant, dass zukünftig alle Azubis der technischen Berufe während ihrer Ausbildung eine Zeitlang das andere Unternehmen kennenlernen.

Benno Christophersen (Leiter technische Ausbildung), Heiner Otte und Svenja Böhmert (beide Personalmanagement) standen den Auszubildenden bei Fragen und Problemen stets zur Seite. Für sie sind die Vorteile dieses Austausch ebenso deutlich: Neben den positiven Aspekten für die Auszubildenden hat M. Jürgensen gerade vor dem Hintergrund voller Auftragsbücher und dem in Sörup spürbaren Fachkräftemangel eine kompetente und sehr hilfreiche praktische Unterstützung durch die engagierten jungen Männer erfahren.

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