Werkstoffprüfer / in

Du interessierst dich für Physik, Chemie, Mathematik und kannst sehr sorgfältig arbeiten? Als Werkstoffprüfer/in untersuchst du verschiedenste Materialien und Gussteile auf ihre Eigenschaften und Fehler. Du entnimmst Proben zur Qualitätskontrolle, führst metallographische Untersuchungen durch und wertest sie aus. Mit zerstörenden und zerstörungsfreien Prüfverfahren prüfst du unterschiedliche Materialeigenschaften und Bauteile.

Im Schwerpunkt Metalltechnik werden meist metallische Erzeugnisse, aber auch Kunststoffe auf Fehler untersucht. Dabei analysierst du Werkstoffkennwerte, die innere Struktur der Werkstoffe und prüfst die Werkstoffqualität. Mit zerstörenden oder zerstörungsfreien Prüfverfahren kannst du unterschiedliche Materialeigenschaften wie Härte, Festigkeit und Verformbarkeit bestimmen. Du entnimmst Proben und präparierst sie, indem sie beispielsweise geschliffen, poliert und geätzt werden. Dann untersuchst du die Proben unter dem Mikroskop: Wie ist die Korngröße? Gibt es Einschlüsse? Wie sieht die Gefügebildung aus? Du beurteilst die Bearbeitungseigenschaften von Stählen, Gusswerkstoffen oder Nichteisenmetallen (z.B. Kupfer und Aluminium) und bestimmst Werkstofffehler und ihre möglichen Ursachen. Bei fehlerhaften Produkten führst du deine Untersuchungen auch beim Kunden durch.

Ausführliche Informationen zum Ausbildungsberuf Werkstoffprüfer/in findest du im BERUFENET