Metall- und Glockengießer

Zinnguss

 

Du erstellst Zinngegenstände, z. B. Teller, Schalen, Becher oder Zinnfiguren. Nach Vorlage oder eigenen Entwürfen fertigst Du dafür Gussformen an. Nach dem Gießen bringst Du die Produkte durch Schweißen, Feilen und Löten in ihre endgültige Form und verzierst sie. Zinngießer produzieren aber nicht nur Neues. Du restaurierst, reparierst und konservierst auch alte und junge Zinn- und  Kunstgegenstände.

Metallguss

 
Du stellst Maschinenteile wie Gehäuse und Zahnräder, aber auch kunsthandwerkliche Gegenstände her. Nach technischen Zeichnungen fertigst Du einmal verwendbare Gussformen aus Sand oder Wachs, oder wiederverwendbare Formen („Kokillen“) aus Metall an. Nach dem Schmelzen und Gießen fräst oder schleifst Du die Werkstücke, beschichtest, polierst oder lackierst die Teile. Außerdem reparierst und restaurierst Du Gussartikel.

Kunst- und Glockenguss

 

Du entwirfst Glocken und Kunstgegenstände und stellst diese auch selbst her. Die flüssige Bronze oder ähnliche Legierungen lässt Du durch Kanäle in die selbst gebaute Form einlaufen. Sobald das Metall erkaltet ist, schlägst Du die Form ab und stimmst die Glocke. Anschließend fertigst und montierst Du den Klöppel. Zum Teil bauen Glockengießer/innen auch die Glockenstühle aus Holz oder feuerverzinktem Eisen und befestigen die Glocken daran.


In diesem YouTube-Video der Gießerei Lauchhammer bekommst Du einen kleinen Einblick, wie in einer Kunstgießerei gearbeitet wird.




Weitere Infos zum Beruf des Metall- und Glockengießers auf BERUFENET